Dieser Biomassebrenner ist ein Allesfresser

Heizenergie aus Biomasse zu erzeugen liegt im Trend. Biomasse ist als nachwachsender Rohstoff nahezu unerschöpflich und überdies klimaneutral, da bei der Verbrennung von Pflanzenstoffen kein zusätzliches Kohlendioxid freigesetzt wird. Nicht nur Holz, Pellets und andere Holznebenprodukte wie Hackschnitzel lassen sich heute verheizen, sondern weit mehr pflanzliche Roh- und Reststoffe eignen sich für die thermische Verwertung.


Die Biomassebrenner der Modellreihe AWK/Eco von Biokompakt lassen sich mit bis zu 25 verschiedenen Pflanzenrohstoffen beschicken.

Die Biomassefeuerungsanlagen der Produktreihe AWK/Eco von Biokompakt etwa können mit bis zu 25 verschiedenen pflanzlichen Rohstoffen beschickt werden. Damit bieten sie derzeit die größte Bandbreite unter den am Markt erhältlichen Brennern. Besonders Nutzer im ländlichen Raum haben damit eine gute Möglichkeit, individuell und flexibel auf die jeweils am günstigsten verfügbaren nachwachsenden Brennstoffe zurückzugreifen. Vor allem Reststoffe aus der Landwirtschaft und Nahrungsmittelerzeugung, die nicht als Lebensmittel oder Futtermittel verwertet werden können, lassen sich so einer CO2-neutralen thermischen Verwertung zuführen.

Als bislang einziger Hersteller bietet Biokompakt mit der Serie AWK/ECO Biomassebrenner an, die fast alles verwerten, was einen Wassergehalt von 40 Prozent nicht überschreitet und in körniger Form aufbereitet werden kann. Dazu zählt Waldhackgut, Sägerückstände, Feinhackgut und Grobhackgut, Holzpellets, Miskanthus, Holzbriketts, Energiegetreide, Nussschalen, Presskuchenpellets aus der Raps- und Sonnenblumenölgewinnung, Kirsch- oder Pflaumenkerne aus der Konservenherstellung und vieles mehr. Selbst die Verwertung von Stroh und Heu, zum Beispiel aus der Landschaftspflege, ist möglich. Besonders vorteilhaft für den Anwender: Durch die intelligente Regelung können die Kessel per Knopfdruck ohne mechanische Umstellung auf den Betrieb mit verschiedenen Brennstoffen umschalten.

Hohe Energieausbeute durch elektronische Abbrandregelung

Die Luftzuführung wurde in den aktuellen Modellen deutlich verbessert. Drei drehzahlgeregelte Gebläse passen sich elektronisch gesteuert dem jeweiligen Brennstoff optimal an und sorgen für einen geringen Stromverbrauch. Sie führen zu einer wesentlich besseren und effektiveren Verbrennung gegenüber vorherigen Modellen. Die neuen Biomassefeuerungsanlagen erreichen damit Wirkungsgrade von bis zu 95 Prozent.

Der Brennerraum ist rein keramisch und leicht säurebeständig, er ist für Temperaturen bis 1700 Grad Celsius ausgelegt. Auf Metallroste wurde verzichtet, sodass keine Korrosionsgefahr besteht. Gesteuert wird die Anlage über eine steckerfertig verdrahtete elektronische Regeleinheit. Die Elektronik, die mit Lambdasonde sowie Rauchgastemperaturfühler und weiteren Sensoren kommuniziert, regelt den Kessel so, dass immer eine Verbrennung mit optimaler Effizienz und geringer Abgasbelastung sichergestellt ist. Eine Entaschungsschnecke aus hoch hitzebeständigem Edelstahl sorgt für ein automatisches Austragen der Asche und geringe Reinigungsintervalle.

Für die Brennstoffversorgung können die Kessel an unterschiedliche Zubringersysteme angeschlossen werden. Es ist auch möglich, sie aus mehreren getrennten Brennstofflagern zu versorgen und Brennstoffe vor dem Verfeuern zu mischen. Ebenfalls möglich ist eine Kombination der Biomassebrenner mit weiteren Systemen wie Solarkollektoren oder anderen vorhandenen Brennern. Die Kessel sind analog EN 303-5 geprüft durch den TÜV Bayern für verschiedene Biomasse sowie Landschaftspflegeheu. Sie sind ausgezeichnet mit dem Innovationspreis der Kreditanstalt für Wiederaufbau und haben den Energie-Award 2010 bei der Energiade Oberösterreich gewonnen.

Schreibe einen Kommentar