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Technik

21.02.2012 09:39 Alter: 88 Tag(e)
Kategorie: Fenster + Türen

Energetische Rollladenkasten-Sanierung eines Einfamilien-Hauses

Auf den ersten Blick sieht man dem gepflegten Zweifamilienhaus nicht an, dass täglich unbemerkt viel Energie verschwindet und ständig unangenehme Zugluft vorhanden ist, obwohl die Fenster erneuert worden sind. Schuld war eine kleine Ursache mit der großen Wirkung: der nicht isolierte Rollladenkasten.


Ein nicht isolierter Rolladenkasten hat einen Wärmedurchgangskoeffizienten von etwa 3,0. Isoliert mit dem Diha-System bringt er es auf 0,76 W/(m²K).

Zwar wurden bei dem Einfamilienhaus im Bayerischen Wald die Fenster bereits vom Fachmann durch neue, hochwärmedämmende zweifach verglaste Fenster mit einem U-Wert von 1,1 W/(m²) ersetzt und damit ein wichtiger Energiefresser beseitigt. Doch das Resultat war nicht zufrieden stellend: Noch immer war teuer bezahlte Heizenergie entwichen und machte Platz für kalte Zugluft – und zwar durch den nicht gedämmten Rollladenkasten. Der Rollladenkasten als eine der größten Wärmebrücken wird leider sehr häufig vergessen. Auch beim Thema Vollwärmeschutz ist eine Rollladenkasten-Sanierung nicht wegzudenken. Es wird hier zwar das ganze Haus mit einem Wärmeschutzmantel umhüllt, allerdings zieht es weiterhin durch den ungedämmten Rollladenkasten. Ein ungedämmter Rollladenkasten hätte hier den gleichen Effekt wie ein im Winter geöffneter Wintermantel.

Die Hausbesitzer hatten allerdings Glück. Der ausführende Rollladenfachbetrieb, die Firma Roba aus Bodenmais, kennt dieses Problem rund um den Rollladenkasten und hat der Familie gleich zu einer Rollladenkasten-Sanierung geraten. Zum Einsatz kam das Rollladenkasten-Sanierungs-System Roka-ASS der Firma Diha mit einem U-Wert von 0,76 W/(m²K). Dieses System gewährleistet durch ein Nut-und Federsystem, dass alle umlaufenden Fugen an Verschlussdeckel, Fensterstock und Auflagerflächen fugendicht gedämmt werden. Nur so kann ein optimaler Wärme-und Schallschutz gewährleistet werden. Das von Diha verwendete Material Neopor, WLG 0,031, bietet besten Wärmeschutz und wird der Dämmstoff der Zukunft sein. Durch die Materialoberfläche und auch die ergonomische Form der Rollladenkasten-Dämmung fließt Regen-und Tauwasser, das mit dem Rollladen nach oben gezogen wird, einfach wieder ab. Staunässen und Schimmelbildung werden somit vermieden.

Gerade diese Vorteile haben Andreas Preis von der Roba überzeugt: „Weit verbreitet ist die Meinung, dass es ausreicht, den Verschlussdeckel des Rollladenkastens zu dämmen. Leider wird hierbei immer wieder vergessen, dass dieser aber von einem Auflagerbereich und den vier umlaufenden Anschlussfugen umgeben wird. Die vorgenannten Punkte und auch die großen Wärme übertragenden Flächen des Rollladenkastens können nur mit den Rollladenkasten-Systemen von Diha wirklich fugenlos gedämmt werden.“ Nachdem die 15 Rollladenkasten mit dem Roka-ASS-System mit 28 Millimeter Dämmstärke fachgerecht saniert wurden, mussten auch die Gurtführungen saniert beziehungsweise abgedichtet werden. Dies geschah ganz schnell mit der eigens von Diha entwickelten ESM-Sanierungs-Gurtführung mit dreifacher Bürstendichtung und Dichtrahmen. Sie wird einfach über die alte, große und undichte Gurtführung geschraubt und hinter einem formschönen Abdeckrahmen versteckt. Hierzu ist nicht einmal ein Gurtausbau erforderlich.

Die meisten Menschen ahnen nicht, wie viel teure, beheizte Luft durch ihre undichten Rollladen-Gurtführungen stündlich entweicht. Bis zu 2 Kubikmeter beheizte Raumluft können so in der Stunde verloren gehen. Bei einem Haus mit 15 Rollladenkästen bedeutet das 30 Kubikmeter warme Luft in der Stunde. Dies entspricht etwa dem Rauminhalt eines Zimmers. Diese verlorene warme Luft muss immer wieder ersetzt und teuer aufgeheizt werden.

Vorher und Nachher

Die Bauherren war vom Gesamtergebnis der Rollladenkasten-Sanierung und den neuen ESM-Gurtführungen positiv überrascht. Der gedämmte Rollladenkasten hat jetzt einen U-Wert von 0,76 W/(m²K), ein ungedämmter Rollladenkasten hingegen hat einen U-Wert von etwa 3,00 W/(m²K) und wertet das energetisch hochwertige Fenster (U-Wert 1,1 W/(m²K)) weiter auf. Die Wärme bleibt nun im Raum und verschwindet nicht mehr durch den Rollladenkasten. Da es endlich keine unangenehme Zuglufterscheinungen mehr gibt, haben sich der Wohnkomfort und das Wohnklima erheblich verbessert. „Wenn wir am Abend bei 23 Grad Zimmertemperatur im Winter die Heizung herunterfahren, ist es seit der Rollladenkasten-Sanierung am Morgen immer noch angenehm warm“, so auch Kundin Jutta Winkler.

Bereits seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Firma Diha mit Systemen für das dichte Haus und Sanierungs-Systemen rund um den Rollladenkasten. Das Unternehmen bietet für jede Kastenform, Revisionsöffnung und Dämmstärke das richtige Sanierungssystem. Die Produkte und verwendeten Materialien sind sehr flexibel und lassen sich einfach handhaben. Alle Diha-Produkte wurden von unabhängigen Prüfinstituten auf ihre wärme- und schallschutztechnische Eigenschaften überprüft. Prüfberichte mit U-und Psi-Werten sowie Schallschutzwerten können beim Unternehmen jederzeit angefordert werden. Mit einigen Produkten kann sogar die Schallschutzklasse 5 erreicht werden.

Sollte dennoch kein System aus dem Produktprogramm passen, fertigt der Hersteller auch individuelle Lösungen an. Bei der Firma Diha gibt es auf Anfrage für Energieberater und Fachbetriebe ein kostenloses Musterhaus mit Original-Musterteilen.

Mehr Infos unter www.diha.de